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Vom Konzept zum Prototypen: hacking://journalism 2018

Vom 12. bis 14. Juli fand am Startplatz Düsseldorf der erste NRW-weite Journalismus-Hackathon statt. Insgesamt acht interdisziplinäre Teams traten an, um in kürzester Zeit innovative Prototypen zu entwickeln und dem Lokaljournalismus neue Impulse zu liefern. 

Um den Journalismus zu verbessern, wollten wir ihn hacken: Querdenken, Networken, Prototyping bis zum Umfallen. In enger Kooperation mit dem hack.institute luden wir deshalb sowohl Journalistinnnen und EntwicklerInnen ein als auch (UX)DesignerInnen und Business-DeveloperInnen. Allen gemeinsam war das übergeordnete Motto und Ziel der Veranstaltung: hacking://journalism.

Tag 1: Organisation und Networking

Am Donnerstag ging es zunächst um organisatorische Fragen: Moderator Johannes Meyer besprach mit Direktor Tobias Schmid und Gruppenleiterin Simone Jost-Westendorf die Ursprünge und Ziele des Förderprogramms, Alexander Speckmann erklärte den Ablauf des Hackathons im Detail, und unsere Partner von Eyeo, RTL und Facebook Developer Circles Cologne stelten ihre Projekte und Problemstellungen vor.

Tag 2: Pitchen, Testen, Hacken

Am Freitag waren alle Teilnehmer gefragt, ihre Ideen vor den anderen vorzutragen. Um die interessantesten Ideen bildeten sich schnell gemischte Teams, die nun rund 24 Stunden Zeit hatten, um in Begleitung professioneller Coaches nicht nur ihre Problemstellungen zu validieren und Lösungen zu skizzieren, sondern möglichst auch direkt in erste Prototypen umzusetzen. Einige Teams nahmen das „open end“ wörtlich und arbeiten durch bis Samstag früh…

Tag 3: Präsentation vor der Expertenjury

Am Samstag begann schließlich das Lampenfieber, denn es blieben nur noch wenige, bis die letztlich acht Teams ihre frisch entwickelten Konzepte und Prototypen zum ersten Mal vor einem Expertengremium präsentieren sollten, darunter Sebastian Werner (RTL infoNetwork), Tim Schumacher (Business-Angel), Lina Timm (Media Lab Bayern), Thomas Riedel (digitale-leute.de) und Mike Liebsch (Dembach Goo Informatik GmbH & Co. KG).

Alle acht Teams erhielten wertvolles Feedback, um ihre Ideen weiter zu entwickeln. Drei Teams wurden explizit ausgezeichnet. Sie erhielten Urkunden, Geld- und Sachpreise und wurden im Nachhinein auch von unserer Redaktion interviewt – herzlichen Glückwunsch!

hacking://journalism: Preisträger im Interview

1. Preis und Community-Preis: What’s hot

2. Preis: Tam-O-lhaw (Wahlomat rückwärts)

3. Preis: Hablo

Sonderpreis der Jury: Choosify

hacking://journalism: das Team hinter dem Event

Unser Dank gilt nicht nur sämtlichen Teilnehmern, die diesen Hackathon so erfolgreich absolvierten und deren Spirit regelrecht ansteckend wirkte. Wir danken auch allen, die an der Orga und Durchführung dieses Benchmark-Events beteiligt waren. Dazu gehören das Team von Vor Ort NRW (Anne Kremer, Simone-Jost Westendorf, Stanley Vitte, Rebecca Wasinski), das Hack.Institute (Alexandra Seidel und Alexander Speckmann), das Event-Team der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (Ella Visser, Patrica Driessen, Raffaela Mielke) sowie Johannes Meyer (Moderation), Mak3it (Radoslav Tsvetkov),  Christian Herrmann (Fotos) und Leuchtfeuer-Film (Tessa Langhans, Maria Jose Roman und Katja Rivas Pinzon).

hacking://journalism in den Medien

„Ziel des hacking://journalism ist es, Ideen in einem freien Inspirations- und Experimentierraum zu entwickeln, sich mit potentiellen MitstreiterInnen zu vernetzen, neue Arbeitsweisen kennenzulernen und Aufmerksamkeit bei Geldgebern und Medienpartnern zu gewinnen“ (Creative NRW)

„Es herrscht ein bisschen Silicon Valley-Atmosphäre, mit dem Ziel: Denken ohne Schranken“ (Benjamin Sartori auf WDR5)

„Neue Algorithmen braucht der Reporter!“ (Mika Baumeister auf medienanstalt-nrw.de)

Die Partner des Hackathons

Hackathon Partner Logos hochkant

 

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Von Rebecca Wasinski am 05.03.2019
Kategorien Best Practice, Lokaljournalismus, Praxistipps

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