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Ausschreibung: Vor Ort NRW-Preis 2018 für Lokaljournalisten

Wie sieht der digitale Lokaljournalismus der Zukunft aus? Mit dem Vor Ort NRW-Preis prämieren wir zum dritten Mal Projekte, die für innovativen und vielfältigen Lokaljournalismus in und aus NRW stehen. Auch im Jahr 2018 wird der Vor Ort NRW-Preis in zwei Kategorien mit unterschiedlichen Schwerpunkten vergeben. Ein Projekt kann nur in einer der beiden Kategorien teilnehmen.

Preisverleihung 2. Vor Ort NRW-Preis, 4 Gewinnertrophäen, (c) Matthias Kneppeck / FOX
Begehrte Auszeichnung für Lokaljournalisten: Wer gewinnt dieses Jahr die Vor Ort NRW-Preise? (Foto: Matthias Kneppeck / FOX)

Ausschreibungsverfahren

Für einen Vor Ort NRW-Preis können Sie sich bewerben, wenn folgende Kriterien zutreffen:

  • Sie sind Autor/in oder Macher/in eines lokaljournalistischen Online-Angebots
  • Ihr Projekt wurde im Zeitraum vom 1.9.2017 – 31.8.2018 publiziert
  • Ihr Projekt besitzt einen klaren NRW-Bezug (landesweit, regional, lokal, sublokal)
  • Kategorie “Innovatives Format im Lokalen”: Ihr Projekt hat besonderen Innovationswert
  • Kategorie “Neue Stimme im Lokalen”: Ihr Projekt erweitert die journalistische Vielfalt in NRW

 

Es werden bis zu drei Preise vergeben, die jeweils mit bis zu 2.500 € dotiert sind. Über die Vergabe des Preises entscheidet die hier vorgestellte unabhängige Jury aus Expertinnen und Experten aus Medienpraxis und Wissenschaft. Die Einsendefrist ist der 17. September 2018. Nachfragen zur Einreichung und zum Preis allgemein bitte an preis@vor-ort.nrw

Kategorie „Innovatives Format im Lokalen“

Ihr Projekt präsentiert Inhalte mit Experimentierfreude? Sie denken Lokaljournalismus neu und stellen digitale journalistische Inhalte kreativ und originell zur Verfügung? Der Vor Ort NRW-Preis in der Kategorie „Innovatives Format im Lokalen“ wird an Projekte vergeben, die mit Mut und Leidenschaft vorangehen und Neues ausprobieren.

Bewerben konnten sich beispielsweise Multimediareportagen, Audio,- Video- und Social Media-Projekte oder andere Formate und Initiativen, die lokaljournalistische Inhalte gestalterisch und technisch innovativ umsetzen. Grundvoraussetzung für eine Teilnahme sind hohe journalistische Qualität sowie ein lokaler und regionaler Bezug in NRW.

 

Kategorie „Neue Stimme im Lokalen“

Ihr Projekt berichtet über Themen, die andere Medien nicht oder selten aufgreifen? Bei Ihnen kommen Stimmen zu Wort, die sonst wenig Öffentlichkeit haben? Sie berichten kontinuierlich und vor Ort über ein Thema, das die lokale Bevölkerung bewegt? Der Vor Ort NRW-Preis in der Kategorie „Neue Stimme im Lokalen“ wird an Projekte vergeben, die zur inhaltlichen Vielfalt in Nordrhein-Westfalen beitragen.

Bewerben können sich beispielsweise Macherinnen und Macher journalistischer Lokalportale mit Recherchen oder Reportagen, sowie freie Journalistinnen und Journalisten mit lokaljournalistischen Online-Initiativen oder Online-Projekten, die das lokale Informationsangebot erweitern. Die Projekte zeichnen sich durch hohe journalistische sowie durch erzählerische und inhaltliche Qualität aus. Sie sind ansprechend und zeitgemäß gestaltet.

 

Vor Ort NRW-Preis: die Jury 2018

Bettina Blaß

Freie Journalistin, Köln

Bettina Blaß ist selbstständige Verbraucherjournalistin, Bloggerin und Dozentin für Onlinethemen. Vor ihrer Selbstständigkeit arbeitete sie als Multimediaredakteurin bei WISO im ZDF und als stellvertretende Redaktionsleiterin bei der G+J Wirtschaftspresse online. Sie studierte in Marburg Neuere Deutsche Literatur und Medien, Psychologie und Europäische Ethnologie und absolvierte in Mainz den Aufbaustudiengang Journalismus. Mehr Informationen: http://wirtschaft-verstehen.de/

 

Andrea Hansen

Freie Journalistin, Münster

Nach dem Abitur im Ruhrgebiet zum Studium an die Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf: Germanistik und Medienwissenschaft, zusätzlich Politikwissenschaft, Abschluss: M.A. Schon während des Studiums journalistische Praktika und freie Mitarbeit u. a. bei der Neuen Ruhr Zeitung in Mülheim/Ruhr, bei radio NRW in Oberhausen und WDR 5 in Düsseldorf. Nach dem Studium Volontariat bei einer freien Fernsehproduktion an den Standorten Münster und Wuppertal.

Seit 1998 als freie Journalistin in Münster u. a. für Deutschlandradio Kultur, NDR und WDR und außerdem als Medientrainerin sowie Moderatorin für Veranstaltungen und Lehrbeauftragte tätig und ehrenamtliche stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Journalisten Verbandes NRW.

 

Michael Krechting

Digitaljournalist, Leiter der Zentralredaktion Digital, Neue Osnabrücker Zeitung, Osnabrück

Michael Krechting ist Digitaljournalist und baut bei der Neuen Osnabrücker Zeitung neben anderen Aufgaben in den Bereichen Digital und Video derzeit die neue Zentralredaktion Digital am Standort Hamburg auf. Er verantwortet damit die Erstellung überregionaler digitaler Inhalte für alle Newsportale und –apps der Mediengruppe NOZ Medien und mh:n Medien. 2015 war Krechting zur NOZ zurückgekehrt, um dort das redaktionelle Innovationsmanagement aufzubauen. Von 2012 bis 2015 war der gebürtige Münsterländer Leiter der Digital-Redaktion beim „Kölner Stadt-Anzeiger“. Zuvor war er von 2007 bis 2012 als Leitender Redakteur Online für die Digital-Aktivitäten der „NOZ“ zuständig.

Krechting begann seine Berufslaufbahn nach dem Politikwissenschaft-Studium und einem studienbegleitenden Stipendium bei der katholischen Journalistenschule „ifp“ ganz klassisch mit einem Zeitungsvolontariat. Ihn beschäftigt und fasziniert vor allem die Frage, wie regionale Medien exzellenten Journalismus im mobilen Zeitalter erfolgreich umsetzen können.

 

Prof. Dr. Wiebke Möhring

Institut für Journalistik an der Technischen Universität Dortmund

Prof. Dr. Wiebke Möhring lehrt und forscht an der Technischen Universität Dortmund am Institut für Journalistik. Nach dem Studium des Medienmanagements und Philosophie in Hannover war sie zunächst am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung in Hannover, dann an der Hochschule Hannover tätig.

Ihre Forschungsaktivitäten liegen in den Bereichen Journalismusforschung, Prozesse und Inhalte öffentlicher Kommunikation mit dem Schwerpunkt lokaler Kommunikation sowie Methoden der empirischen Sozialforschung.

 

Sandra Weiß

Expertin für den Bereich Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed Reality

Sandra Weiß war von 2013-2016 Leiterin des Medieninnovationszentrums Babelsberg, einer Einrichtung der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb). Die Theater-, Film-und Fernsehwissenschaftlerin und ausgebildete Producerin war zuvor als Abteilungsleiterin des Filmhaus Köln und für den Aufbau des Filmhaus Babelsberg zuständig.

Im MIZ-Babelsberg förderte sie in enger Kooperation mit Hochschulen, Universitäten, Forschungsinstituten sowie renommierten Technologie- und Medienunternehmen innovative zukunftsorientierte Projekte und die Vermittlung von Medienkompetenz an den Schnittstellen von Radio, TV und Online-Medien.

Als Head of Communication und Managerin des Bereichs Business Development unterstützte sie den Digital Hub Cologne dabei, innovative Startups und Ideen mit Unternehmen zusammen zu bringen. Als Expertin für den Bereich Virtual Reality/Augmented Reality/Mixed Reality entwickelt sie innovative journalistische und digitale Bildungsangebote in Kooperation mit Verbänden, Unternehmen und der Industrie.

 

 

 

Wir verarbeiten die in diesem Formular abgefragten Daten zur Wahrnehmung unserer öffentlichen Aufgabe gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. e) DS-GVO. Zur Umsetzung der Ziele der Landesanstalt für Medien NRW haben wir nach § 88 Abs. 8 LMG NRW die Aufgabe, Vielfalt und Partizipation insbesondere im lokalen und regionalen Raum zu fördern. Die Daten werden von uns unter Berücksichtigung von etwaigen gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gelöscht, sobald deren Erhebung für die Erreichung der o.g. Zwecke nicht mehr erforderlich ist. Sie können der Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten jederzeit widersprechen. Die Berücksichtigung Ihrer Bewerbung kann dann leider nicht fortgeführt werden.

 

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Kategorien Best Practice, Lokaljournalismus, Trends

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