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Idea Sprint 2018 – Kernkompetenzen im Interview

Die Qualität des Lokaljournalismus steigern, in dem JournalistInnen gemeinsam recherchieren und kollaborieren – das ist das Ziel des Projekts Kernkompetenzen. Im Interview erklären Andrea Hansen und Johannes Meyer, welche weiteren Vorteile Kollaborationen zwischen JournalistInnen haben können und wodurch sie sich in ihrer Idee bestärkt fühlen.

 

Bitte stellt Euer Team kurz vor. Wer seid ihr?

Wir sind freie Journalisten, Andrea Hansen aus Münster (47) und Johannes Meyer aus Köln (33). Wir haben uns erst beim Idea Sprint kennengelernt. In den drei Tagen hat es aber so gut geklappt, dass wir uns jetzt zaghaft als Team bezeichnen können. Wir haben beide einen Fernsehhintergrund und interessieren uns für Innovationen im Journalismus über Mediengrenzen hinweg.

Worin bestand Eure initiale Idee und wie seid ihr darauf gekommen?

Am Anfang war es nur eine Idee: Journalistinnen und Journalisten können die Qualität vor Ort durch Kollaboration stark steigern. Dafür müssen sie vernetzt werden, um entweder gemeinsam zu recherchieren oder aber vom Verteilen der Arbeit auf mehrere Schultern und dadurch mögliche Mehrfachverwertung zu profitieren.

Inwiefern hat sich diese Idee während des 54-stündigen Idea Sprints weiterentwickelt?

Sie hat sich vor allem fortwährend verändert – und tut es noch. Im Idea Sprint haben wir schon Kollegen-Interviews geführt und sind so auf Ansätze gekommen, die wir zuvor noch nicht im Sinn hatten. Und so geht das jetzt eigentlich permanent weiter. Am Tag nach dem Idea Sprint haben 13 Chefredakteure im Lokalen ein Manifest für Qualität veröffentlicht – da fühlten wir uns schon mit der richtigen Idee zur richtigen Zeit unterwegs.

Euer Projekt „Kernkompetenzen“ wurde am 16. Juni 2018 in der Kategorie New Media Tech ausgezeichnet.  Wie geht es jetzt weiter? Was sind Eure nächsten Schritte?

Langsam aber sicher. Da uns der Zufall zusammen geführt hat und wir anderthalb Stunden Fahrt auseinander wohnen, organisieren wir uns gerade online – das passt ja zum Thema, Vernetzung vor Ort über Ortsgrenzen hinweg 😉 Unser nächster Schritt sind Experteninterviews, die uns zeigen sollen, ob andere unsere Idee für ebenso sinnvoll halten wie wir. Da wären die 13 Chefredakteure vom Qualitätsmanifest doch ganz gute erste Ansprechpartner…

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Von Rebecca Wasinski am 27.06.2018
Kategorien Best Practice, Lokaljournalismus

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